Aktuelles

Unsere Aktivitäten und die Resonanz verschiedener Hochschulen 

RECHNEN FÜR ALLE im Oktober 2025

Wir haben unsere Startseite überarbeitet. Im arithmetischen Anfangsunterricht in unseren Schulen sind die Lerninhalte der ersten zwei Schuljahre unmittelbar aufeinander aufgebaut. Dies führt zu einem "Lernen im Gleichschritt", was für das obere und untere Leistungsquartil einer Schulklasse - trotz aller didaktischen Bemühungen auf Hochschulseite oder in der Schulpraxis - regelmäßig zu Unterforderung bzw. Überforderung führt und sich letztlich auch recht deutlich in den Ergebnissen praktisch aller Bildungsstudien (viel zu viele leistungsschwache und viel zu wenige leistungsstarke Kinder) widerspiegelt. 
Mit der Umstellung auf einen Strategieunterricht gelingt es uns, einen "inklusiven" Anfangsunterricht zu organisieren, indem wir im nach oben offenen Zahlenraum allen Kindern tagtäglich an gemeinsamen Aufgabenformaten (über Aufgaben mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad auf drei Abstraktionsebenen S. 26-27 ) eine große Zahl von Anknüpfungspunkten für individuelles Lernen bieten können (S. 17). Damit kann der Heterogenität der Lernvoraussetzungen der Kinder von Anfang an in einem differenzierenden bzw. individualisierenden Anfangsunterrricht Rechnung getragen werden. 

Verschiedene Überlegungen haben uns nach und nach dazu geführt, neue Wege im Anfangsunterricht zu gehen. Wir stellen unsere Überlegungen dar, die uns nach und nach vom konventionellen Anfangsunterricht zum inklusiven Strategieunterricht geführt haben, hier zum Text.

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RECHNEN FÜR ALLE im September 2025

27.9.: "(Inklusive) Didaktik" - ab heute als neuer Menupunkt am Start. In inklusiven Bildungsangeboten erleben wir, dass der Unterricht in Grundschulen Kinder mit mathematischen Lernschwierigkeiten oft überfordert und weit von einem inklusiven Unterricht entfernt ist. Wir wünschen uns ein Umdenken in der Mathematikdidaktik der Primarstufe, was zu einer von Lehrenden im Grund- und im Sonderschulbereich gemeinsam entworfenen Konzeption eines inklusiven Anfangsunterrichts führen könnte.

5.9.: Wir haben nun weitere Inhalte auf unsere Webseite hochgeladen: unter dem Menupunkt "Strategieunterricht" beschreiben wir, warum wir gerade Kindern mit mathematischen Lernschwierigkeiten in einem "professionellen" Strategieunterricht (offene Zahlengrenzen, systematisches Lernen über drei Abstraktionsstufen, regelmäßiges Training der Strategiewahl, ...) eine vergleichsweise gute Lernumgebung bieten können und wie wir diese nutzen, alle Kinder, insbesondere auch rechenstarken,  mit Aufgabestellungen an einem Aufgabenformat auf unterschiedlichen Leistungsniveaus Tag für Tag ganz gezielt auf dem Weg zum flexiblen Rechnen zu fordern und zu fördern. 

Gleichzeitig veröffentlichen wir jetzt die vierte Auflage der Handreichung im Netz, Inhalte können unter dem Menupunkt "Vorwort und Inhalt" als PDFs heruntergeladen werden. Die Printausgabe geht in Druck und kann dann unter der im Impressum genannten Adresse bestellt werden. 

Nachdem Frau Professorin Landerl vom psychologischen Institut der Universität Graz so freundlich war, für unsere dritte Ausgabe RECHNEN FÜR ALLE auf ihrem wissenschaftlichen Hintergrund einzuordnen (siehe Startseite),  hat sich nun auch Frau Professorin Schmid aus Erfurt in unser Konzept eingearbeitet und in ihrem Vorwort zur vierten Auflage dieses aus der Perspektive der Sonder- bzw. Inklusionspädagogik kommentiert.  Beiden Professorinnen vielen herzlichen Dank, sie tragen mit Ihrer Expertise ganz wesentlich zum Erfolg unseres Projekts bei!

Wir würden uns freuen, wenn wir demnächst eine (erste) Einordnung unseres Konzepts aus der Mathematikdidaktik der Primarstufe, woher ja der Impuls für unseren "Strategieunterrichts" stammt, unseren Leser:innen präsentieren könnten. 

Wie positioniert sich die Mathematikdidaktik der Primarstufe zu einem Anfangsunterricht, in dem die Lerninhalte der ersten zwei Schuljahre nicht mehr unmittelbar aufeinander aufgebaut sind, der damit nicht mehr zum Lernen im Gleichschritt führt in dem es gelingt, im nach oben offenen Zahlenraum allen Kindern Tag für Tag beim Lernen an gemeinsamen Aufgabenformaten eine große Zahl von Anknüpfungspunkten für individuelles Lernen bieten kann?

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Und wieder bekommen wir eine Nachricht von einer Mathematikdidaktiker:in der Primarstufe, worüber wir uns sehr, sehr gefreut haben.         Die Gesundheit geht vor, keine Frage! 

Lieber Herr Blum, ich danke, wieder einmal, für Ihre Geduld... Nun hatte ich endlich die Zeit, Ihre Handreichung zur Gänze zu studieren. Ich gratuliere herzlich! Sie betreiben ein ungemein wichtiges Projekt, offenkundig mit großer Energie und Begeisterung, und ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg. Erwarten Sie aber bitte nicht (ich hatte den Eindruck, Sie tun es...), dass ich mich in dieses Projekt aktiv einbringe. Ich musste lernen, kürzer zu treten ...   Herzliche Grüße!

Wir bekommen zum ersten Mal Post von einem Fachseminar! 

Lieber Herr Blum, über Umwege hat mich Ihr schönes Heftchen erreicht. Vielen Dank dafür ... Bitte melden Sie sich gerne, wenn das Heft lieferbar ist. Wenn ich mehr Exemplare in ...  verteilen darf/soll, schreiben Sie mir. Meine Fachseminar-Kolleginnen sind sicher interessiert. Meine Referendare sicher auch.

Wir freuen uns über die Rückmeldung, sind gespannt auf die Antwort und freuen auf einen Austtausch. 

Lieber Herr Blum und liebes Rechnen-Für-Alle-Team, haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage an uns und die bereitgestellten Praxismaterialien, womit Sie unser inhaltliches Interesse geweckt haben. Für eine ausführliche Sichtung und einen inhaltlich tiefergehenden Austausch darüber benötigen wir allerdings noch etwas Zeit und würden uns spätestens gegen Ende September bei Ihnen melden ...

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RECHNEN FÜR ALLE im August 2025

Wir schreiben derzeit über 100 Hochschulen im deutschsprachigen Raum an und bitten um eine Einordnung unseres Konzepts aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Sonder- und Inklusionspädagogik, der Mathematikdidaktik der Primarstufe, der Erziehungswissenschaft (Entwicklungspsychologie), der Trainingswissenschaft, ... 

Auf der Grundlage vielversprechender Einordnungen wollen wir unser Ziel erreichen: wir wollen Hochschulen aus unserer Schulpraxis heraus Impulse geben und bei empirisch forschenden Wissenschaftler:innen das Interesse wecken, in einer  Untersuchung den Erfolg eines Strategieunterrichts empirisch nachzuweisen (mehr dazu unter unserem Menupunkt "Einordnen und Evaluieren").

Unser großes Ziel: Lehrer:innen sollen in ihrem Unterricht Bedingungen schaffen können, unter denen alle Kinder erfolgreich mit Freude Rechnen lernen können. Alle Kinder sollen ihr Leistungspotential ausschöpfen können, Lehrer:innen sollen sich als kompetent und erfolgreich erleben. Und wir wollen endlich auch in Mathe so erfolgreich unterrichten, wie wir das auf der Startseite beschrieben haben.

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RECHNEN FÜR ALLE wird immer wieder überarbeitet ...

Vielen herzlichen Dank für die neue Ausgabe "RECHNEN FÜR ALLE". Schon der erste Eindruck begeistert mich. Es ist deutlich handlicher und weniger umfangreich. Das macht mehr Lust, sich damit zu befassen... Ich werde das Heft in den nächsten Tagen noch genauer anschauen, vorab erst mal ein Dankeschön!

RECHNEN FÜR ALLE war über einige Jahre ein hartes Stück Arbeit für uns alle.  Wenn wir dann solch wertschätzende Rückmeldungen bekommen, hat sich doch alles gelohnt, oder?

Sehr geehter Herr Blum, haben Sie vielen Dank für die Zusendung der Handreichung RECHNEN FÜR ALLE. Hier ist ein wertvolles und praxisrelevantes Werk entstanden, das ich sehr gut für die Unterrichtspraxis im inklusiven Setting sowie für die Aus-/Fort- und Weiterbildung geeignet halte! Falls Sie einmal in der Nähe von ... sind, ergeht eine herzliche Einladung.  Viel Erfolg und eine gute Gesundheit ...

Eine Evalution unseres Ansatzes ist unser Ziel ... (siehe Menupunkt "Erproben und evaluieren ..."). Solche Rückmeldungen zeigen uns, dass wir noch lange noch nicht am Ziel sind, helfen uns aber ganz entscheidend weiter, vielen Dank!

Sehr geehrter Herr Blum, danke für Ihre Nachricht. Ich sehe ich mich nicht in der Lage, Ihren Ansatz aus fachlicher Sicht fundiert zu beurteilen. Ich verfüge weder über eine mathematikdidaktische Ausbildung noch über die entsprechende Forschungsexpertise, um Ihre Konzeption als "Intervention" im engeren Sinne zu klassifizieren oder über mögliche Evaluationsschritte zu entscheiden. So sehr ich Ihren Einsatz und Ihre Idee auch schätze – ich möchte Ihnen gegenüber ehrlich bleiben: Ich wäre nicht der richtige Ansprechpartner für eine wissenschaftliche Begleitung und ich halte es für wichtig, dass Sie sich in diesem Fall tatsächlich an Personen wenden, die in der Mathematikdidaktik oder der inklusiven Unterrichtsforschung in diesem Bereich ausgewiesen sind. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei Ihrem Vorhaben.

Solche Mails bekommten wir immer wieder, was uns natürlich sehr freut:

Sehr geehrter Herr Blum, vielen Dank für die Übermittlung Ihrer Handreichung ... Ganz bestimmt können wir die Handreichung in Aus- und Fortbildung verwenden und bei Studierenden und Lehrpersonen unsere Empfehlung dafür aussprechen.

Es tut sich was ...

Ich wollte schon länger schreiben, um mich bei Ihnen zu bedanken, bin aber immer nicht dazu gekommen. Über die neue Ausgabe habe ich mich sehr gefreut und schon viele Aspekte beim Durchblättern gesehen, die ich sehr anregend finde. Da ich bei uns in der Abteilung schwerpunktmäßig den Bereich Mathematik im Förderschwerpunkt Lernen tätig bin, fände ich es schön, bei Gelegenheit mal intensiver mit Ihnen in Kontakt zu kommen.

Wir freuen uns über das Interesse, mal sehen was daraus wird ...

Sehr geehrter Herr Blum, herzlichen Dank für die Zusendung der Handreichung. Ihr Ansatz eines gemeinsamen Unterrichts von lernstarken sowie lernschwächeren Kindern erscheint uns sehr vielversprechend. Wir werden uns in der nächsten Zeit intensiver mit Ihrer Konzeption auseinandersetzen. Für die anregenden Impulse bedanken wir uns uns kommen bei Rückfragen gern auf Sie zurück.

Wir alle haben viel zu tun ...

Lieber Herr Blum, vielen Dank für Ihre Übersendung der Materialien. Derzeit schaffe ich es kaum, genauer in andere, wichtige Projekte zu blicken. Ich bitte um Verzeihung. Ein erster Blick in Ihre Unterlagen zeigt mir aber, dass das ein sehr interessantes Projekt ist. Ihnen alles Gute!

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